Gewinner des LUX-Filmpreises gekürt

LUX Prize 2019 - Award ceremony

Das Europaparlament hat in dieser Woche den Gewinner des diesjährigen LUX-Filmpreises gekürt. Die nordmazedonische Produktion “Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ hat die begehrte Auszeichnung erhalten. Regisseurin Teona Strugar Mitevska inszeniert darin auf bewegende Art und Weise die Geschichte einer mutigen jungen Frau, die sich gegen traditionelle Rollenbilder und männliche Dominanz stellt. Weitere Finalisten waren die Filme „Wer tötete Dag Hammarskjöld“ von Mads Brügger, Dänemark, sowie „The Realm“ des spanischen Regisseurs Rodrigo Sorogoyen.

Mit dem LUX-Filmpreis zeichnet das Europäische Parlament seit 2007 jährlich einen Film aus, der auf besondere Weise das europäische Publikum berührt und mit Blick auf die aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen in Europa zum Nachdenken anregt. Eine 21-köpfige Fachjury wählt unter allen Teilnehmern zehn Filme für die offizielle Auswahl und schließlich drei Filme ins Finale des Wettbewerbs. Die drei Finalisten-Filme werden in allen 24 Amtssprachen der EU untertitelt und im Zuge der „LUX Film Days“ in den 28 EU-Mitgliedstaaten gezeigt. Die Europaabgeordneten wählen schließlich den Gewinner des LUX-Filmpreises. Der Gewinner-Film wird auch für hör- und sehbehinderte Menschen produziert und beim internationalen Vertrieb unterstützt.